It takes a thought to make a word

Jason Mraz - Life is wonderful

Add comment Juni 7th, 2008

Liebes Tagebuch …

Heute Nacht ist etwas ganz seltsames passiert. Nicht nur, dass ich alle 10 min. aufgewacht bin. Das wäre für mich nicht so schlimm gewesen, da ich wegen komische Träume sowieso jede Nacht aufwache.

In der Früh lag ich also im Bett und starrte die Zeitanzeige an. Dann vergingen wieder ein paar Minuten in denen ich meine Augen wieder geschlossen hielt.  Als ich sie wieder öffnete und dabei gähnte, hatte ich plötzlich das Bedürfnis nur auf die letzten beiden Zahlen zu schauen und nicht etwa auf die wichtigen ersten beiden. Da sich also nur die Nummer “:34″ in meine Gedanken schlich, dachte ich, es wäre an der Zeit aus den Federn zu kriechen. Nach meinem morgendlichen Ritual kam ich zu dem Entschluss bald zu frühstücken, weil sich zu der Morgenszeit noch kaum jemand im Speisesaal befindet. Punkt 6.00 Uhr werden die Glastüren entsperrt und man kommt endlich zum lang ersehnten Kaffee … Während ich so von Kaffee und Müsli träumte, stolperte ich noch in den Gang und weiter in das Bad, wo ich mir noch ein Glas Wasser holte. Zu meinem Erstaunen war absolut NIEMAND da. Weder im Bad, noch im Gang,..  Ich musste grinsen, weil ich dachte, dass ich einfach am schnellsten aufgestanden war. Wieder im Zimmer angekommen wollte ich mich noch versichern, dass ich nicht 5 min. zu früh beim Speisesall sein würde.. Was ich dann mit Entsetzen feststellen musste verfolgt mich jetzt den ganzen Tag. Es war nicht 05:45 sondern 04:45. Na ganz toll. Man merke sich: Die ersten beiden Zahlen nicht auslassen! Sie könnten eine wichtige Information enthalten wie zB: “He! Du kannst noch eine Stunde länger schlafen!” oder: “Noch eine halbe Stunde, dreh dich ruhig nochmal um und beachte mich blöden Wecker nicht!”

Ab diesem Zeitpunkt fühlte ich mich wieder entsetzlich müde und legte mich nochmal hin. Als ich 50 min. später wieder aufstand war mir leicht schwindelig und ich spielte mit dem Gedanken die ersten Stunden zu schwänzen. Schon komisch, als ich versehentlich um 04:34 aufstand, war ich kein Bisschen müde und völlig schwindelfrei.

Wie ich es fast bei jedem Eintrag mache, will ich auch dieses Mal einen passenden Spruch oder ein passendes Zitat hinzufügen. Und nein, es wird sicher nicht : “Morgenstund hat Gold im Mund.” sein. Das wäre doch wirklich unkreativ und vorhersehbar.

“Quid sit futurum cras, fuge quaerere.” (”Frage nicht, was morgen ist.”)  (Horaz)

 
 

Add comment April 9th, 2008

Compositing

Nur um ein Beispiel für meine heutige erbrachte Leistung zu geben. Ich bin so froh, dass ich endlich damit fertig geworden bin.

Wer wollte nicht schon einmal am Louvre ein paar Kegel umwerfen? Ich muss zugeben: Ich auch nicht… Aber wenigstens ist mir etwas zu dem Thema Compositing eingefallen. Im Hintergrund sieht man ein ganz normales JPEG und eine unsichtbare Ebende bewirkt, dass das “Sonnenlicht” mit den Gegenständen und dem Boden reagiert.                                                                              

1 comment April 8th, 2008

Content

In letzter Zeit habe ich meinen Blog ja geradezu mit Einträgen bombadiert! Woran das wohl liegt? Ich habe zur Zeit wohl keinen Kopf für irgendetwas Anderes und mir fällt es schwer mich zu konzentrieren. Eine Woche lang krank, schon hat man Massen an Stoff nachzuholen.. Ich denke permanent an Verschnaufpausen oder Hobbies die ich gerne ausleben würde. Mein Buch würde ich zB sehr gerne fertig lesen, oder an dem iwors.net - Projekt weiter arbeiten. Nunja,… Leider kann man sich das nicht immer aussuchen was man macht oder nicht macht. Und ich glaube ich muss mich die nächsten paar Wochen einfach ein bisschen mehr anstrengen und das Beste daraus machen. Auch, wenn es schwer fällt.

Obwohl dieses Wochenende ein iwors.net-Dreh sein sollte, wird es doch verschoben, da mein digitaler Kalender vergessen hat mir zu sagen, dass ich bereits an einem Kurzfilm arbeiten muss. Eigentlich hat mir der digitale Kalender vieles verschwiegen. Es ist aber auch vorgekommen, dass er mich mitten in der Nacht aufweckte, nur um mir zu sagen, dass ich 5 Termine in der letzten (!) Woche hatte… und ganz nebenbei, er hätte keinen Strom mehr. Gestern Nachmittag habe ich alle möglichen Termine in meinen alten analogen Kalender eingetragen. Der steht gerade vor mir und sieht mich böse an. Auf der Dienstag-spalte stehen diese schrecklichen Worte: Stilkunde-test. Ich habe es am Montag tatsächlich geschafft, über meinem Lernzeug einzuschlafen… Die Jahreszahlen beherrsche ich komischer Weise noch. Wahrscheinlich brauche ich diese gar nicht.

Mal sehen was der heutige Tag so bringt..

“Wie ein Edelstein ohne Reibung nicht geschliffen wird,
kann ein Mensch ohne Prüfungen nicht vollkommen werden.” (unbekannt)


Add comment April 8th, 2008

Die Ironie der Filmindustrie

Es fing alles schon damit an, dass man früher “Nitro”-film benutzte. Ein Material, welches besser nicht mit einer Hitzequelle in Kontakt kommen sollte, da es beim Verbrennungsprozess eigenen Sauerstoff erzeugt und so nicht gelöscht werden kann. Sogar unter Wasser oder Sand hört es einfach nicht auf zu brennen.. bis es sich nach einigen Minuten gänzlich aufgelöst hat. Wikipedia meint: “Aufgrund ihrer hohen Brisanz fallen Filme auf Nitrozellulosebasis heute unter das Bundes-Sprengstoffgesetz.” Wie kam man nur auf die Idee, solche Filmrollen in einen Projektor direkt vor eine Kerze zu spannen? Aber genug von dem..

Vor wenigen Monaten wurde von Panasonic ein neues Speichersystem für Kameras vorgestellt. “P2″- Speicherkarten, in denen 4 SD-Karten eingebaut sind. Es gibt mittlerweile 16, 32 und 64 GB P2-Karten, deren Abmessungen einer PCMCIA-Karte entsprechen.  Dieses System hat viele Vorteile. Es ist leise, man kann viel mehr Voreinstellungen machen und der Bediener der Kamera kann sofort editieren. Die Kamera nimmt ständig auf und löscht die älteren Daten, wenn sie auf Standby ist. Auf diese Weise werden zehn Sekunden vor dem eigentlichen Drücken der Record-taste  abgespeichert.  Natürlich gibt es auch ein paar Nachteile: Die P2-Karten sind nicht gerade billig. Man kommt nicht lange mit der zur Verfügung stehenden Aufnahmezeit aus und deswegen muss man die Daten irgendwo zwischenspeichern. Ohne eine externe Festplatte ( oder besser ein RAID - System ) sollte man also nicht drehen gehen.

Natürlich will man sich damit die nervigen Bänder ersparen. Eigentlich eine gute Idee auf “Flash-speicher” umzusteigen, wenn es da nicht die “Negativ-(Video) Versicherung” gäbe. Man kann die Daten nämlich nur versichern lassen, wenn man sie auch auf einem weiteren Medium und dazu an einem anderen Ort lagert. Und welches Medium wird da oft genommen? Genau! Das gute, alte, DV-Band.

Jaja, die Ironie der Filmindustrie.

1 comment April 7th, 2008

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